Downtown Toronto

Freitag, 05.09.2014

Hallo Freunde,

vielleicht ist es etwas zeitig, um schon wieder etwas Neues zu posten, aber heute ist einfach nochmal so viel passiert, was ich euch gern berichten moechte.

Nachdem ich gestern das SWAP-office verlassen habe, sind wir zur ScotiaBank gelaufen, um einen Bankaccount zu eroeffnen. Zum Vervollstaendigen sollte wir am naechsten Morgen (heute also) 10 Uhr nochmals erscheinen.

Danach sind wir einfach etwas durch Downtown Toronto geschlendert und genossen die Stadt und ihre Leute. Mit `wir` meine ich uebrigens mich und ein paar Freunde aus dem Hostel. Als wir am CN-Tower ankamen, entschieden wir uns kurzerhand hinaufzufahren. Diese Erfahrung ist wohl einzigartig und ich habe sie extrem genossen. Zunaechst mit dem Fahrstuhl (mit Fenstern) an der Aussenwand hinaufzuschiessen und dann in ueber 300 Metern Hoehe ueber Toronto zu blicken ... Dann noch auf einem Glasboden zu stehen und unter sich absolut nichts zu sehen, ausser den Boden nach einigen hundert Metern ... WOW! 

Nachdem wir dieses Spektakel einige Zeit genossen haben, sind wir wieder hinunter gefahren und haben das Innere des Towers noch etwas ausgecheckt, denn da gab es auch allerhand zu sehen. Ganz oben an der frischen Luft war es zwar angenehm warm, aber sehr windig, da gefiel es uns unten schon besser.

Am Abend hatten wir wahnsinnigen Hunger und suchten nach einer guenstigen Moeglichkeit, etwas Essbares aufzutreiben. Auf Empfehlung von einigen Torontonians sind wir ins Pizzaiolo gegangen, wo es fuer wenig Geld ordentlich viel Pizza gab. Der Abend war damit perfekt. 

Waehrend jeder dann so herum gesessen hat und die Zeit im Hostel genoss, entschied ich mich noch einmal hinaus zu gehen und mir Toronto bei Nacht zu goennen. Welch gute Entscheidung!
Wie ich schon einmal erwaehnte, findet momentan in Toronto das internationale Filmfestival statt und somit war auf der King Street allerhand los und die ganzen Restaurants am Strassenrand und die Shops und Hochhaeusser und Leute ... das alles laesst einen nur staunen und mit offenem Mund umherlaufen. 
Uebrigens findet man sich schon nach zwei Tagen relativ gut zurecht, wenn man einmal etwas umhergelaufen ist. Alles ist in einem Raster angeordnet und schnell kennt man die markanten Streets und Avenues. 

Am heutigen Morgen haben wir dann erneut die Bank aufgesucht. Waehrend wir so liefen, fiel uns auf, dass trotz der fuer Grossstaedte ungewohnt guten Verkehrsfuehrung einige nach dem Motto drive or die fahren, vorallem Radfahrer und Busfahrer ... also Augen auf. Nichtsdestotrotz sind die Kanadier hier sehr aufmerksam und hoeflich, als Fussgaenger ist man deshalb (relativ) sicher unterwegs!

In der Bank verbrachte ich dann knapp 2 Stunden, meine Dame in Sachen Beratung war superfreundlich und erklaerte alles ausfuehrlich. Sie gab auch noch einige Insider-Informationen und somit hatte ich am Ende einen Bankaccount (mit Karte und 100$ geschenkt ) und eine Anlaufstelle fuer mein Lunch. Aber schon in der Bank wurde ich mit Getraenken bestens versorgt. Verkaufs- und Marketingstrategie hin oder her ... es war super! 

Zum Mittag gab es also einen Chicken Wrap fuer aufgerundet 8$ und der haelt mich bis jetzt noch satt. Gut investiertes Geld also ... Aufgerundet war es deshalb, weil hier bei einem Preis von beispielsweise 7,98$ einfach 8$ gezahlt werden. Der Grund sind die fehlenden Centmuenzen. Der Vorteil ist, dass man dieses laestige Kleingeld vermeidet. Der Nachteil ... man zahlt selten das, was da steht und verliert etwas mehr Kohle als einem lieb ist, wenn man es im Grossen und Ganzen betrachtet. 

Nach dem Lunch machten wir uns wieder auf dem Weg durch die Stadt, denn wir brauchten einen guenstigen Supermarkt. Korea-Town, China-Town oder Little Italy ... Nette Viertel, aber leider unuebersichtlich und komische Auswahl (teils nicht englisch beschriftet  und den Bildern auf den Packungen traue ich da sowieso nicht), deshalb nicht erste Wahl bei uns ... wir kauften uns etwas in einem kleinen vertrauenswuerdig erscheinenden Supermarkt, machen uns aber bald nochmal schlau, wo es besser waere einzukaufen. Auf jeden Fall moechte ich bald noch ins Eaton Center, ein riesiger Einkaufskomplex.

Waehrend ich gerade hier so im SWAP-Office sitze war draussen auf der College Street ploetzlich massig Laerm. Die Chefin, Elise, zeigte uns aus bester Position die neu ankommenden Studenten fuer das neue Schuljahr. Um die 40.000-45.000 Studenten aus aller Welt, und das sind nur die Neuen! Eine riesengrosse Parade lief an uns vorbei, echt toll gewesen und super Feierlaune bei allen.

Ich bin gespannt, was es heute noch Neues gibt zu entdecken. Ich lasse es euch bald wissen.

Bis dahin erstmal euch in good old Germany einen netten Abend!  

 

PS: Bilder werden leider ausschliesslich auf Facebook gepostet, denn dort ist es fuer mich momentan noch einfacher, sie hochzuladen. Der Computer akzeptiert mein Smartphone hier noch nicht, vielleicht funktioniert das ja bald :) Also wie gesagt, bis dahin: nur Facebook und hier die groesseren Stories